Presseaussendung vom 16. 5. 2001

PricewaterhouseCoopers: Wettbewerb um Private Banking wird härter
  • Für Österreicher sind Vertrauen und Sicherheit entscheidend
  • BANKPRIVAT sieht ihre strategische Ausrichtung durch PwC-Studie bestätigt
  • BANKPRIVAT im ersten Geschäftsjahr mit deutlichen Volumenssteigerungen


Der Wettbewerb am Private-Banking-Markt in Österreich wird härter. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "European Private Banking / Wealth Management Survey 2000/2001" der international tätigen Prüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), in der erstmals auch der österreichische Markt untersucht wurde. "In naher Zukunft wird es zu einer deutlichen Kluft zwischen den erfolgreichen und den weniger erfolgreichen Marktteilnehmern kommen", folgert Bernd Schumacher, Partner bei PricewaterhouseCoopers und Mitherausgeber der Studie. Entscheidend wird in dem derzeit stark umkämpften Marktsegment letztlich die Strategie der heimischen Bankhäuser sein.

Weiterhin hohes Wachstumspotential - Ziele der Privatbanken sehr ambitioniert.
Die Studie stellt für Österreich ein weiterhin hohes Wachstumspotential für die verwalteten Vermögen in Aussicht. Derzeit wächst der heimische Markt um etwa zehn Prozent. Für die nächsten drei Jahre wird sich die Wachstumsrate zwar einbremsen, jedoch auf beachtlichen neun Prozent bleiben. Interessant ist dabei, dass das Wachstum von den österreichischen Privatbankern weitaus höher eingeschätzt wird, was auf die selbst sehr hoch gesteckten Ziele zurückzuführen ist.

Österreich ist anders.
Ein wesentlicher Teil der Studie befasst sich mit den Entscheidungskriterien bei der Wahl des Bankhauses und kann ein österreichisches Spezifikum ausmachen. So stehen "Vertrauen und Sicherheit" für die Österreicher an erster Stelle. Im europäischen Vergleich werden sie für weniger wichtig erachtet und rangieren unter den Top-Themen für Private-Banking-Kunden nur auf dem vierten Platz. BANKPRIVAT- Vorstand Ruth Iwonski-Bozó: "Dieser Trend bestätigt unsere Strategie. Wir erwarten uns dadurch einen klaren Marktvorteil gegenüber unseren Mitbewerbern." Die BANKPRIVAT verbindet die persönliche Kundenbetreuung mit der Sicherheit der größten österreichischen Bankengruppe. Zudem weist sie die notwendige Flexibilität und die Unabhängigkeit einer kleinen, eigenständigen Privatbank auf.

Erfolgsfaktor: Differenzierung von den Mitbewerbern.
Als kritische Faktoren für einen zukünftigen Geschäftserfolg benennt die Untersuchung fünf Punkte: Differenzierung, Kundenbindung, Produktpalette, Mitarbeiter sowie das Geschäftsmodell zur Organisation der genannten Themen. "Der eigentliche Erfolgsfaktor liegt heute in der Differenzierung von den Mitbewerbern", meint Schumacher. Haupttrend innerhalb der Branche ist die Erweiterung der Produkt- und Beratungsangebote. Da der Kunde allerdings primär die Bank und nicht das Produkt wählt, ist die Schärfung des Markenprofils und die damit verbundene Servicequalität von besonderer Bedeutung. Im Ranking der wichtigsten Themen für das Private Banking Segment steht Image und Reputation immerhin auf Rang 2. In Kombination mit hohen Qualitätsansprüchen und gestiegenem Kostenbewußtsein erfordert auch dies ein verbessertes Kundenbeziehungsmanagement.


Outsourcing im Trend.

Viele Marktteilnehmer wollen zukünftig die gesamte Bandbreite der Vermögenspyramide von Kunden mit einem liquiden Vermögen ab 100.000 Euro bis über 50 Millionen Euro abdecken. Die zusätzliche Erweiterung der Produktpalette führt nach Aussage der Befragten bei einigen Anbietern dazu, neue Allianzen und Joint-Ventures einzugehen oder einige Produktbereiche ganz auszugliedern. "Die im Private Banking notwendige Breite des Angebotes lässt sich von vielen Instituten nicht mehr profitabel aus dem eigenen Haus abdecken", beschreibt Schumacher die sich abzeichnende Tendenz zum Outsourcing bzw. zu einer "Open Product Architecture".

"Open Product Architecture" als Wettbewerbsvorteil.

Als unabhängiger Strategieberater verfügt die BANKPRIVAT über ein breites Produktangebot im Sinne einer "Open Product Architecture". Gerade die von der PWC-Studie angesprochene Tendenz zu verstärktem Outsourcing hat die BANKPRIVAT durch die Fokussierung auf Strategieberatung vorweggenommen. "Wir erkennen eine klare Verschiebung vom Produkt- zu einem Beziehungswettbewerb", so Iwonski-Bozó. Im Dienstleistungsgeschäft zählen allein die Servicequalität und Performance, abgestimmt auf die Ziele und Bedürfnisse des Kunden - während beispielsweise die Entwicklung von Finanzprodukten nicht mehr zum Arbeitskreis der BANKPRIVAT gehört. Mit dem Konzept des Family Office, also dem Zugriff auf internationale Netzwerke mit ihren hochqualifizierten internen und externen Spezialisten, kann die BANKPRIVAT den Kundenanforderungen hinsichtlich einer umfassende Vermögensberatung voll entsprechen.
Auch hier trägt das Konzept der Private-Banking-Einheit der BA/CA-Gruppe den in der PWC-Studie herausgearbeiteten Anforderungen des Marktes Rechnung.

Erstes Geschäftsjahr zeigt deutliche Volumenssteigerungen.
Das Ergebnis des ersten Geschäftsjahres bestätigt das Konzept der BANKPRIVAT . Die im Mai 2000 gegründete Bank erreichte bereits im ersten Jahr ihrer Geschäftstätigkeit einen Zuwachs des verwalteten Vermögens (AuM - Assets under Management) um 16 Prozent auf rund 42 Milliarden ATS. Auch im ersten Quartal 2001 verzeichnet die BANKPRIVAT eine deutliche Volumensteigerung. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen der Kapitalmärkte und innerhalb von nur drei Monaten wuchsen die Assets under Management um 10 Prozent auf rund 46 Milliarden ATS.
Die BANKPRIVAT konzentriert sich auf die Zielgruppe der vermögenden Privatkunden mit einem disponiblen Kapital ab einer Höhe von einer Million Euro bzw. Personen mit einem Jahreseinkommen von brutto 150.000 Euro, die beim Aufbau ihres Vermögens von BANKPRIVAT-Experten unterstützt werden. Im Unterschied zu den meisten österreichischen Privatbanken spricht die BANKPRIVAT auch gezielt ausländische Kunden an, welche die Vorteile des österreichischen Bankenplatzes (stabiles wirtschaftliches Umfeld, Bankgeheimnis, Stiftungsrecht) schätzen.

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